Fachwissen für digitale Entscheidungen
Was sind die häufigsten Fehler beim Umstieg auf die E-Rechnung?
Kurzantwort
Die fünf Fehler
1. Nur an den Versand denken
Der Empfang ist seit dem 1. Januar 2025 Pflicht, ohne Übergangsfrist. Viele Unternehmen arbeiten am Versand, den sie erst 2027 oder 2028 brauchen, und übersehen die Pflicht, die bereits gilt.
2. Nur das Belegbild archivieren
Bei ZUGFeRD wird das PDF gespeichert und das eingebettete XML geht verloren. Damit ist das Original weg – und genau das ist aufbewahrungspflichtig.
3. Stammdaten nicht bereinigen
Die erste Validierung deckt jede Lücke auf: fehlende Ländercodes, uneinheitliche Einheiten, falsche Steuerkennzeichen. Wer das nicht vorher angeht, produziert wochenlang abgewiesene Rechnungen.
4. Als IT-Thema behandeln
Betroffen sind Vertrieb, Einkauf, Buchhaltung und Stammdatenpflege. Ohne diese Beteiligten entsteht ein System, das formal korrekte Rechnungen mit falschen Inhalten verschickt.
5. Ohne Test produktiv gehen
Ein Test mit einem wohlgesonnenen Kunden deckt in einer Stunde auf, wofür man sonst Wochen braucht.
Der teuerste Fehler
Nummer 2. Er fällt erst bei einer Betriebsprüfung auf – Jahre später, wenn sich nichts mehr korrigieren lässt.
Was hilft
Eine einfache Reihenfolge: Empfang sichern, Archivierung klären, Stammdaten bereinigen, testen, dann versenden.
Kernfakten
- Häufigster Fehler
- Empfangspflicht übersehen
- Teuerster Fehler
- Nur das PDF archivieren
- Reihenfolge
- Empfang, Archiv, Stammdaten, Test, Versand
Quellen
Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.-
01
Fragen und Antworten zur obligatorischen E-Rechnung ab 1. Januar 2025 Bundesministerium der Finanzen
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02
§ 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen Bundesministerium der Justiz
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03
Ouhud E-Rechnung Ouhud GmbH