Frage Nachvollziehbar belegt

Fachwissen für digitale Entscheidungen

Welche Kennzahlen lassen sich aus QR-Scans gewinnen?

Kurzantwort

Anzahl der Scans, Zeitverlauf, ungefährer Ort, Gerätetyp und – bei mehreren Codes – welcher Aufsteller oder welche Anzeige besser funktioniert. Was ein QR-Code nicht liefert, ist die Identität der scannenden Person. Das ist keine technische Lücke, sondern datenschutzrechtlich auch so gewollt.

Was messbar ist

Kennzahl Wofür sie taugt
Scans gesamt Grundwert für jeden Vergleich
Verlauf über die Zeit Wirkung einer Kampagne, Nachlaufzeit
Erst- gegen Wiederholungsscan Erreicht der Code neue Leute?
Ungefährer Ort Welcher Standort bringt Ergebnisse
Gerätetyp Ob die Zielseite dafür passend gebaut ist
Ziel nach dem Scan Ob aus dem Scan auch eine Handlung wird

Der eigentliche Hebel: mehrere Codes

Ein einzelner Code auf allen Materialien beantwortet nichts. Wer je Kanal einen eigenen Code einsetzt – einen auf dem Plakat, einen auf dem Flyer, einen auf der Verpackung – kann zum ersten Mal sehen, welches Material überhaupt wirkt. Das ist der Unterschied zwischen einer Zahl und einer Entscheidung.

Was die Zahlen nicht sagen

  • Wer gescannt hat. Ohne Anmeldung bleibt jeder Scan anonym.
  • Warum jemand abgesprungen ist. Dafür braucht es die Auswertung der Zielseite.
  • Ob ein Kauf zustande kam – ausser die Zielseite meldet es zurück.

Eine realistische Erwartung

Scanquoten liegen im einstelligen Prozentbereich der Personen, die das Material überhaupt sehen. Ein Code ersetzt keine gute Botschaft; er macht nur messbar, ob die Botschaft ankommt.

Kernfakten

Grösster Hebel
Ein eigener Code je Kanal statt einem für alles
Nicht messbar
Identität der scannenden Person

Quellen

Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.
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