Frage Nachvollziehbar belegt

Fachwissen für digitale Entscheidungen

Lohnt sich ein QR-Code auf der Visitenkarte?

Kurzantwort

Ja, wenn er Kontaktdaten direkt zum Speichern liefert (vCard). Hier ist ein statischer Code sinnvoll: Er funktioniert dauerhaft und ohne fremden Dienst. Ein dynamischer Code lohnt nur, wenn sich Daten häufig ändern oder man wissen will, wie oft er genutzt wird.

Statisch ist hier meist richtig

Kontaktdaten passen direkt in den Code. Vorteile:

  • Funktioniert ohne Internet
  • Kein Dienst, der ausfallen kann
  • Kein Datenschutzthema, weil kein Server beteiligt ist
  • Funktioniert in zehn Jahren noch

Wann dynamisch besser ist

  • Die Durchwahl oder Position ändert sich häufig
  • Sie wollen die Nutzung messen
  • Der Code soll auf ein Profil mit mehr Informationen führen

Dann gilt aber: Es braucht einen Dienst, der so lange läuft wie die Karten im Umlauf sind.

Praktische Hinweise

  • Grösse: Mindestens 2 Zentimeter, sonst wird das Muster zu fein.
  • Datenmenge sparsam. Je mehr Felder, desto feiner das Muster. Name, Firma, Telefon, E-Mail genügen meist.
  • Ausprobieren vor dem Druck der ganzen Auflage – mit mehreren Geräten.

Was Menschen tatsächlich tun

Die meisten fotografieren Visitenkarten statt zu scannen. Ein Code erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten wirklich im Adressbuch landen – ersetzt aber keine gut lesbare Karte.

Für Messen

Ein dynamischer Code, der zu einem Terminbuchungsformular führt, ist häufig wertvoller als die vCard: Er erzeugt einen nächsten Schritt statt nur einen Eintrag im Adressbuch.

Kernfakten

Empfehlung
Statischer Code mit vCard
Mindestgrösse
Etwa 2 Zentimeter
Auf Messen besser
Dynamischer Code zur Terminbuchung

Quellen

Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.
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